
Revolut in der Schweiz: Die App ist die meistgenutzte Neobank unter Rumänen in der Diaspora – und für jemanden, der sich in der Schweiz niedergelassen hat, hat es eine klare Rolle: nicht als einziges Konto, sondern als Zweitkonto, das für Überweisungen nach Rumänien, Ausgaben in Fremdwährung und Reisen gedacht ist. In diesem Ratgeber erfährst du, was Revolut in der Schweiz kann, was es kostet und wo seine Grenzen liegen.

| Plan | Monatliche Kosten | Kostenlose Bezüge | Physische Karte |
|---|---|---|---|
| Standard | Kostenlos | Bis 200 CHF/Monat | Versandgebühr ~5,50 CHF |
| Premium | ~11 CHF/Monat | Bis 400 CHF/Monat | Kostenlos |
| Metal | ~19 CHF/Monat | Höheres Limit + Cashback | Kostenlos, Metallkarte |
(Richttarife 2026 – prüfe immer die aktuellen Bedingungen direkt in der Revolut-App, sie werden regelmässig angepasst.)
Der ganze Ablauf dauert meist nur wenige Minuten. Halte deine Dokumente griffbereit und achte darauf, dass Name und Adresse genau mit deinem Ausweis übereinstimmen – so vermeidest du Verzögerungen bei der Prüfung.
Im September 2026 hat Revolut bei der FINMA eine Schweizer Banklizenz beantragt und angekündigt, in den nächsten fünf Jahren über 150 Millionen Franken in der Schweiz zu investieren. Laut Unternehmen nutzen bereits über 1,3 Millionen Kundinnen und Kunden Revolut in der Schweiz (Quelle: Netzwoche).
Wird die Lizenz erteilt, will Revolut echte persönliche Schweizer IBANs über eine neue Schweizer Bankgesellschaft ausgeben – mit Einlagen, die unter die Schweizer Einlagensicherung fallen. Geprüft werden zudem eine TWINT-Integration und Konten für die Säule 3a. Ein Starttermin steht noch nicht fest, und der Ausgang des Bewilligungsverfahrens ist offen. Bis dahin gelten die Einschränkungen, die wir oben beschreiben.
Technisch oft ja, aber nicht jeder Arbeitgeber akzeptiert die virtuelle CH-IBAN problemlos. Für Lohn, Miete und Rechnungen ist ein Schweizer Konto mit persönlicher IBAN derzeit die sicherere Wahl.
Für die meisten, die Revolut in der Schweiz als Zweitkonto nutzen, reicht der kostenlose Standard-Plan. Ein bezahlter Plan lohnt sich eher, wenn du viel reist, regelmässig grössere Beträge wechselst oder die höheren Bezugslimiten wirklich brauchst.
Viele kombinieren Revolut mit einer Schweizer Neobank mit TWINT und persönlicher IBAN. Welche Optionen es gibt, zeigt unser Vergleich der Neobanken in der Schweiz.
Wir empfehlen Revolut nicht als einziges Bankkonto in der Schweiz – das Fehlen von nativem TWINT und einer persönlichen (nicht gesammelten) IBAN sind echte Hindernisse für Miete, Lohn oder Zahlungen an Schweizer Anbieter. Dafür brauchst du ein Schweizer Konto wie Neon, Zak oder Yuh.
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