Der Mietmarkt in der Schweiz ist kompetitiv und hat eigene Regeln, oft anders als in Rumänien gewohnt. Hier, was du wissen musst, bevor du einen Vertrag unterschreibst.
In der Regel das Äquivalent von 2–3 Monatsmieten, hinterlegt auf einem speziellen Bankkonto (Sperrkonto auf deinen Namen, nicht auf den des Vermieters) bei einer Schweizer Bank. Der Betrag bleibt für die Vertragsdauer blockiert und wird am Ende freigegeben, nachdem beide Parteien bestätigt haben, dass keine Schulden oder Schäden bestehen.
Verlangt ein „Vermieter» die Kaution oder Miete direkt auf sein persönliches Konto, per Western Union oder Krypto, bevor du die Wohnung siehst — das ist Betrug. Die häufigen Muster sind im Leitfaden zu Betrug und Abzocke beschrieben.
Beim Einzug wird ein detailliertes Protokoll mit dem Zustand jedes Raumes erstellt, unterzeichnet von dir und dem Vermieter oder der Verwaltung.
Fotografiere zusätzlich alles, auch bereits bestehende kleinere Mängel — dieses Dokument entscheidet beim Auszug, ob etwas von der Kaution für eventuelle Schäden einbehalten wird.
Verträge haben in der Regel feste Kündigungsfristen (oft 3 Monate) und feste Kündigungstermine (z. B. nur Ende März, Juni oder September, je nach Kanton und Vertrag).
Du kannst nicht einfach in einem beliebigen Monat ohne Kosten ausziehen, es sei denn, du findest einen vom Vermieter akzeptierten Nachmieter.
Hinweis: Die genauen Mietregeln (Kündigungsfrist, Kaution, Reparaturen) können zwischen Kantonen leicht variieren. Bei komplexen Verträgen oder Streitigkeiten mit dem Vermieter empfehlen wir die Beratung durch einen Rechtsschutz- oder Immobilienspezialisten.
Brauchst du einen Betreibungsregisterauszug oder Hilfe mit dem Mietvertrag?
Spezialisten im Verzeichnis finden